Seminarfach - Wissenschaftliches Arbeiten

Das Seminarfach muss drei Halbjahre (12.1, 12.2 und 13.1) für zwei Stunden pro Woche belegt werden. Es vermittelt die Arbeitsweise zum Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten und soll auf den Hochschulzugang vorbereiten. Darüber hinaus bietet es die Möglichkeit, sich in wissenschaftliche Inhalte vertiefend und selbstständig einzuarbeiten. Das Seminarfach kann unabhängig von der Schwerpunktwahl und den Schwerpunktfächern zu Beginn des Schuljahres 12 gewählt werden. Begleitet wird das Seminarfach durch unterrichtende Lehrkräfte, die Inhalte vermitteln und als Berater zur Verfügung stehen.

Inhalte des Seminarfachs:

12.1:

Merkmale und Methoden wissenschaftlichen Arbeitens, vom Thema zur Fragestellung, Einführung Literaturrecherche, Sichtung von Literatur

Verbindliche schriftliche Leistung: Verfassen eines ca. dreiseitigen Exposees

12.2:

abschließende Literaturrecherche und Sichtung, maschinenschriftliches Verfassen der Facharbeit nach Vorgaben, Überarbeitung und Anpassung eigener wissenschaftlicher Texte

Verbindliche schriftliche Leistung: maximal 15-seitige Facharbeit

13.1:

kritische Reflexion der Facharbeit und des eigenen wissenschaftlichen Arbeitens, Vorbereitung eines mediengestützten Vortrags, Einarbeitung von Kritik und zusätzlichen relevanten Inhalten

Verbindliche schriftliche Leistung: mediengestützte Präsentation inklusive Vortrag und Diskussion

 

Auswahl an bisherigen Themen/Facharbeiten:

Bereich A: Sprachen & Künste

Bereich B: Gesellschaftswissenschaften

·         Skifahren als Beispiel für eine Kulturbewegung im Raum Niedersachsen von 1870-1908?

·         Ferien mit Spätfolgen? - Eine exemplarische Untersuchung der GST-Lager in der DDR

·         Doping in der DDR - Vom Leistungsdruck zum intergenerationellem Trauma

Bereich C: Naturwissenschaften

·         Das radioaktive Element Radon in Braunschweig – Muss man sich schützen?

·         Mangelerscheinungen bei veganer Ernährung – tritt dies zwangsläufig auf?

·         Weltraumschrott und Digitalisierung – Stößt die digitale Infrastruktur bald an ihre Grenzen?